Lasotta MdL: Förderung für den ländlichen Raum erreicht den Wahlkreis Neckarsulm

Neuenstadt erhält 520.000 Euro

Dr. Bernhard Lasotta MdL
Dr. Bernhard Lasotta MdL
Bei der diesjährigen Vergaberunde des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum werden auch Projekte aus dem Wahlkreis Neckarsulm durch die Landesregierung gefördert, teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Bernhard Lasotta mit. „Wir müssen die Städte und Gemeinden im ländlichen Raum attraktiv halten. Erst einmal bin froh, dass das grüne Ministerium für den ländlichen Raum das erfolgreiche Programm der Vorgängerregierung fortsetzt.

Jedoch ist nach der neuen Programmausschreibung 2014 eine ökologische Komponente neben der strukturellen Bedeutung ein maßgebliches Wertungskriterium. Bei kommunalen Vorhaben ist darzulegen, wie durch das Projekt das Klima geschützt und die natürlichen Lebensgrundlagen durch effizienten Einsatz von natürlichen Ressourcen geschont werden. Private Vorhaben ohne vergleichbare ökologische Komponenten haben nun deutlich geringere Chancen, ins Programm aufgenommen zu werden“, erklärte Lasotta.
Über das Förderprogramm erhält Neuenstadt am Kocher  520.000 Euro für private und kommunale Maßnahmen im Teilort Kochertürn.
 „Das Erfolgsgeheimnis Baden-Württembergs lag bisher in der Entwicklung der ländlichen Räume, deswegen sollte auch dort weiterhin Wohnen, Arbeit und Grundversorgung möglich sein. Wenn jetzt mit der Neuausrichtung des Entwicklungsprogrammes Ländlicher Raum gilt, dass nur wer ‚grün‘ ist,  künftig Fördermittel bekommen soll, dann engt  Landwirtschafts¬minister Bonde die bisher aus gutem Grund breit aufgestellte Förderung

einseitig auf Öko-Projekte ein. Damit wird ein seit Jahrzehnten erfolgreiches zentrales Strukturförderinstrument für unsere Ländlichen Räume grundlos geopfert. Die Auswirkungen für den ländlichen Raum werden immens sein. Die bisher hohe Lebensqualität im ländlichen Raum und seine wirtschaftliche Stärke mit den vielen dort angesiedelten mittelständische Weltmarktführern waren jahrelang auch Ergebnis einer vorausschauenden Strukturförderung über die gesamte Bandbreite des Ländlichen Raumes“, kritisierte Lasotta die deutlich niedrigere Förderquote für den Wahlkreis Neckarsulm. Abschließend erläutert er:“ Es ist von zentraler Bedeutung, dass auch in Zukunft die nötige Unterstützung zur Ansiedlung und Erweiterung den Betrieben offen steht, die sich bewusst für den ländlichen Raum entschieden haben, weil sie seine Vorzüge erkannt haben. Dabei haben unsere Unternehmen bisher bereits ökologisch gehandelt. Umwelt- und Naturschutz waren schon immer ein bedeutender Teil des Entwicklungsprogramms, ohne  dass dies explizit zur Voraussetzung oder zur Auflage gemacht werden musste.“

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